Mittwoch, 8. September 2010
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Interdisziplinäre Kooperation am Gymnasium Dingolfing PDF Drucken E-Mail

Beispielhaft und zukunftsweisend zeigt sich die Zusammenarbeit der ästhetischen Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel am Dingolfinger Gymnasium.

Initiiert von den Fachlehrern Schnitzer, Glas und Stangl und gefördert von der MB-Dienststelle hat sich in den letzten Schuljahren eine hervorragende fächerübergreifende Zusammenarbeit entwickelt, die sich in den Performances, Konzerten und Inszenierungen an der Schule widerspiegelt. So arbeiteten Kunst und Theater gemeinsam an der Inszenierung von Helmut Kraussers „Haltestelle.Geister.“, was zu einer ganz besonderen Gestaltung des Zuschauerraums durch beachtenswerte, an den Themen „Geister“ und „Haltestelle“ orientierten Skulpturen des Kunst-LK führte. Zur Theater-Collage „Der Mörder, der Wächter, der Dichter“ steuerte eine eigens zu diesem Zweck initiierte Percussion- und Bläser-Gruppe selbst komponierte Musik bei; diese Zusammenarbeit war auch schon in dem Stück „Die schwarze Spinne“, damals mit Bläsern und Streichern, und einer ebenfalls extra zu diesem Anlass komponierten Bühnenmusik praktiziert worden.

 
Musikalische Veranstaltungen, wie die traditionellen Weihnachts- und Sommerkonzerte werden von den Technikern der Theatergruppe ins rechte Bühnenlicht gesetzt und die künstlerische Unterstützung beim Bau von Requisitenund Bühnenausstattung für die Theateraufführungen der Unter-, Mittel- und Oberstufe hat durch ihre Qualität überregionales Aufsehen erregt.
 

Als Beispiele hierfür seien der „unendliche“ Thronsaal in „Ein Engel kommt nach Babylon“ (eine aufwändige Installation mit Neon-Röhren) oder die psychedelischen Farbeffekte auf der eigentlich weißen Bühne in „Sommernachtstraum“ erwähnt.In dieser engen und fruchtbaren Verknüpfung der ästhetischen Fächer zeigt das Gymnasium Dingolfing innovative Ansätze, indem es Synergie-Effekte zwischen den einzelnen Fächern weckt und diese im künstlerisch-performativen Prozess sichtbar werden lässt. Dass dieses Verfahren auch bei den Schülern auf große Akzeptanz stößt, zeigen die stetig steigenden Teilnehmerzahlen in den entsprechenden Wahlkursen.

 

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