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Manuel Eberl beim großen Finale in Tokio dabeiDingolfinger Gymnasiast vertritt Deutschland bei der Internationalen Chemie-Olympiade in Japan
Als vor einigen Wochen in Kiel die sechstägige nationale Endrunde der Chemie-Olympiade zu ihrem Abschluss kam, war die Spannung unter den 15 besten Teilnehmern des ganzen Bundeslandes groß. Wer hat die theoretische und praktische Chemie-Prüfung auf hohem Niveau so hervorragend gemeistert, dass er zu die den vier besten des Landes gehört und damit den begehrten Platz im Team der deutschen Mannschaft hat. Manuel Eberl aus Bayern, Leonard Hasenclever aus Sachsen, Lukas Wagner aus Rheinland-Pfalz und Florian Berger aus Nordrhein-Westfalen haben es geschafft, sie sind die diesjährigen deutschen Chemie-Olympioniken. Vom 19. bis 28. Juli 2010 erwartet das deutsche Team die Internationale Chemie-Olympiade in Tokio unter der Schirmherrschaft von Chemie-Nobelpreisträger Prof. Ryoji Noyori. Hier werden die vier Deutschland gegenüber dem Rest der Welt vertreten. Insgesamt nehmen 73 Nationen an diesem renommierten Wettbewerb teil. Interkultureller Austausch und Begegnungen von Jugendlichen sind dabei ein wesentlicher Aspekt der Olympiade, denn neben dem Wettbewerb gibt es noch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammen mit den Teilnehmern der anderen Länder. Manuel Eberl ist bei den Wettbewerbsbetreuern am Leibniz-Institut in Kiel kein Unbekannter mehr, da er bereits im vergangenen Jahr zu den 15 besten deutschen Juniorchemikern zählte. Schon 2008 war er jüngster erfolgreicher Teilnehmer in der 3. Runde der Chemie-Olympiade und bekam damit die Gelegenheit bei der Europäischen Wissenschaftsolympiade in Zypern anzutreten. Manuel Eberl freute sich, als es hieß, Silbermedaille für Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass es ihm aufgrund seines umfangreichen chemischen Wissens und seines ausgeprägten naturwissenschaftlichen Verständnisses auch in Japan, beim größten Chemie- Wettbewerb, gelingt, eine der begehrten Medaillen für unser Land zu holen. |
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Als einziger Bayer setzte sich Manuel Eberl vom Gymnasium Dingolfing in vier Auswahlrunden zur Internationalen Chemie-Olympiade 2010 bis zur Spitze durch und gehört damit zu den vier besten Nachwuchschemikern Deutschlands.