der ästhetischen Fächer
Kunst, Musik und Darstellendes Spiel
am Gymnasium Dingolfing
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Himmelsstangen für Waldkirchen |
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Kunstwerk der globalen Begegnung wächst sieben Meter in den Himmel
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Die Schülerinnen und Schüler der 9a unter der Leitung des Kunstlehrers Wolfgang Schwärzler setzten die Thematik „himmelwärts, aufwärts, vorwärts“ – gefördert vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus – mit künstlerischem Elan im Rahmen der diesjährigen Gartenschau in Waldkirchen um. 1.000 Schüler aus Niederbayern, Tschechien und Österreich präsentierten zur Eröffnung des Himmelstangenprojektes am 6. Juli 2007 ihre mehr als 60 Himmelsstangen. Die Idee zu den Himmelsstangen im Kontext der Begegnung entstand durch eine intensive Auseinandersetzung der Schüler(innen) mit der vertikalen Dimension sowie verschiedenster Materialien. Hierbei war auch die Einbeziehung der Nachbarländer Tschechien und Österreich entscheidend. Die daraus gemeinsam gewonnene Grundidee „Begegnen und Zusammenwachsen“ beschreibt die Dingolfinger Künstlerin Jutta Wimmer im Dingolfinger Anzeiger vom 9. Juli 2007 ausführlich: Hervorgehoben wird vor allem der Aspekt der Völkerverständigung. Durch zwei sich berührende Hände und einander zugewandte Kopfprofile aus Eisenblech ist die Begegnung symbolisiert.
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Dabei wird das Zusammenwachsen der Länder Tschechien, Österreich und Deutschland durch Kletterpflanzen, die am Kunstwerk hochranken, ausgedrückt. Eine transparente Weltkugel aus Draht stellt die Verständigung vor Ort in einen globalen Kontext. Für die Umsetzung der Ideen arbeiteten die Schüler(innen) begeistert mit Sägen, Feilen und Bohrern an Blechplatten, wobei die Endmontage schließlich aus Platzgründen in einen von Frau Wimmer zur Verfügung gestellten Schuppen verlegt werden musste.
Ein derartiges Projekt bietet den Schülern ganz neue Erfahrungen. Dazu gehören der Umgang mit Geräten und Werkzeugen, Problemstellungen in ganz anderen Dimensionen zu bewältigen, das Erlebnis gemeinschaftlich zu arbeiten und der Stolz, die Schule im öffentlichen Raum vertreten zu können. Ganz herzlich bedanke ich mich bei Jutta Wimmer, die das Projekt von Beginn an begleitete, uns die Materialien besorgte und, während sie die Schüler anleitete, auch noch selbst gerne Hand anlegte. Mein größtes Lob gebührt natürlich der Klasse 9a! Herzlichsten Dank für Euren fantastischen Einsatz – es machte sehr viel Freude und Spaß mit Euch „himmlische Projekte“ zu verwirklichen! Vielen Dank auch an die Kolleg(inn)en, die ihre Unterrichtszeit abtraten, um die Fertigstellung der Himmelsstangen zu ermöglichen. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Schüler(innen), die schon so viel Einsatz gezeigt haben, dank der Spenden des Elternbeirats und des Fördervereins, nicht die ganzen Fahrtkosten selbst tragen mussten. Vielen herzlichen Dank an die Spender!
StRef Wolfgang Schwärzler
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Interdisziplinäre Kooperation am Gymnasium Dingolfing |
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Beispielhaft und zukunftsweisend zeigt sich die Zusammenarbeit der ästhetischen Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel am Dingolfinger Gymnasium.
Initiiert von den Fachlehrern Schnitzer, Glas und Stangl und gefördert von der MB-Dienststelle hat sich in den letzten Schuljahren eine hervorragende fächerübergreifende Zusammenarbeit entwickelt, die sich in den Performances, Konzerten und Inszenierungen an der Schule widerspiegelt. So arbeiteten Kunst und Theater gemeinsam an der Inszenierung von Helmut Kraussers „Haltestelle.Geister.“, was zu einer ganz besonderen Gestaltung des Zuschauerraums durch beachtenswerte, an den Themen „Geister“ und „Haltestelle“ orientierten Skulpturen des Kunst-LK führte. Zur Theater-Collage „Der Mörder, der Wächter, der Dichter“ steuerte eine eigens zu diesem Zweck initiierte Percussion- und Bläser-Gruppe selbst komponierte Musik bei; diese Zusammenarbeit war auch schon in dem Stück „Die schwarze Spinne“, damals mit Bläsern und Streichern, und einer ebenfalls extra zu diesem Anlass komponierten Bühnenmusik praktiziert worden.
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Musikalische Veranstaltungen, wie die traditionellen Weihnachts- und Sommerkonzerte werden von den Technikern der Theatergruppe ins rechte Bühnenlicht gesetzt und die künstlerische Unterstützung beim Bau von Requisitenund Bühnenausstattung für die Theateraufführungen der Unter-, Mittel- und Oberstufe hat durch ihre Qualität überregionales Aufsehen erregt.
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Als Beispiele hierfür seien der „unendliche“ Thronsaal in „Ein Engel kommt nach Babylon“ (eine aufwändige Installation mit Neon-Röhren) oder die psychedelischen Farbeffekte auf der eigentlich weißen Bühne in „Sommernachtstraum“ erwähnt.In dieser engen und fruchtbaren Verknüpfung der ästhetischen Fächer zeigt das Gymnasium Dingolfing innovative Ansätze, indem es Synergie-Effekte zwischen den einzelnen Fächern weckt und diese im künstlerisch-performativen Prozess sichtbar werden lässt. Dass dieses Verfahren auch bei den Schülern auf große Akzeptanz stößt, zeigen die stetig steigenden Teilnehmerzahlen in den entsprechenden Wahlkursen.
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In Anlehnung an das Projekt "KunstWerke" mit der Klasse Sauerbruch der Akademie der Bildenden Künste München stellen nun Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Dingolfing ihre Arbeiten im Foyer der Verwaltung des BMW Werks aus. Die präsentierten Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen zeigen, mit welcher Intensität sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema BMW auseinander gesetzt haben.
Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken bei der Initiatorin von "Schüler sehen BMW", Studienreferendarin Judith Treimer, die vor drei Jahren selbst Studentin bei Prof. Horst Sauerbruch war, und bei der BMW Group Dingolfing, die unseren Schülerinnen und Schülern ein Forum gegeben haben, bei dem sie ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit außerhalb der Schule präsentieren können.
Die Ausstellung ist vom 19. September bis zum 27. Oktober werktags von 9:00 - 15:30 Uhr geöffnet.
Wir danken den zahlreichen Besuchern für Ihr reges Interesse.
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