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Englisch
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Theaterfahrt des LK Englisch zu "The Picture of Dorian Gray" ins Amerikahaus |
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“Vice and Virtue are to the artist materials for art”. So schien es nur zwangsläufig, dass Oscar Wilde, der lebenslange Provokateur des viktorianischen fin de siècle, um seine autobiographisch angelegten Figuren Dorian, Basil Hallward und Lord Henry herum ein schillerndes Romangeschehen entwarf, das Paul Stebbings in seiner modernen Bühnenadaption zu einem gelungenen Theaterabend für den Leistungskurs Englisch werden ließ. Waren etliche Kursteilnehmer zunächst durchaus skeptisch, was sie denn von dieser Bühnenfassung des einzigen Wilde’schen Romans zu erwarten hätten, so waren sie doch von der Leichtigkeit und dem Humor, mit dem das Ensemble der American Drama Group den „Stoff“ zum Leben erweckte, restlos begeistert. Der alte Menschheitstraum von immerwährender Jugend und Schönheit, von Dorian in narzisstischer Selbstverliebtheit herbeigesehnt und unter diabolischer Anstiftung seines Mentors Lord Henry schließlich bis ins Letzte zügellos ausgelebt, hat in seiner moralischen Fragwürdigkeit gerade in der egozentrischen, von Jugendkult, Schöheitswahn und naiver Starbesessenheit dominierten, und von dramatischem Werteverfall bedrohten westlichen Welt von heute nichts an Aktualität verloren. So gelang es den Schauspielern um Ian Britten-Hull (Henry), Mark Denham (Basil) und Elliott Charles Marsh (Dorian) durch ihre Spielfreude und lebensnahe Interpretation der Figuren die Fragwürdigkeit von Lord Henry’s Lebensphilosophie, die letztlich etlichen Menschen durch die Hand Dorians das Leben kostet, nachvollziehbar zu machen. Dorian erkennt leider zu spät, dass er mit seinem Wunsch, das Bildnis möge an seiner Statt altern und seine Sünden auf sich nehmen, seine Seele verkauft und damit seinen Seelenfrieden verwirkt hat. Der verzweifelte Versuch, die Versinnbildlichung seiner Verbrechen zu vernichten, führt in der Vollendung des faustischen Paktes zu seinem eigenen Tod. Das Auftreten des Theaterbesitzers aus dem Londoner East End, der als stage director das Geschehen fortlaufend kommentierte und das Publikum in seinen Spott miteinbezog, sorgte in seiner maskierten Frivolität für den nötigen comic relief. Oscar Wildes Roman, der es wagte, Homosexualität zum ersten Mal dermaßen offen anzusprechen, wurde ihm bekanntlich selbst zum Verhängnis, und sein provokantes Diktum, dass das Leben die Kunst nachahmen sollte und nicht umgekehrt, zum moralischen Bumerang, der ihm schließlich Jahre im Zuchthaus einbrachte, da sich die viktorianische Gesellschaft mit ihrer Doppelmoral einen solch unverschämt respektlosen Zeitgenossen in ihrer Mitte (noch) nicht leisten konnte und wollte. Kam sein Roman ganze 100 Jahre zu früh? Wer weiß. Mit Sicherheit aber bot die grandiose Inszenierung viel Stoff zum Nachdenken sowohl über manch eigene persönliche Beschränkheit von Sichtweisen und Lebensentwürfen als auch über den Zustand unserer Gesellschaft, und stellte so manche Sicherheiten über das Zusammenleben in unserer vermeintlich so aufgeklärten heutigen Zeit auf den Prüfstand: “It is the spectator, and not life, that art really mirrors.“ (Preface to Dorian Gray)
OStR Steffan, Fachbetreuer Englisch
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Interkulturelles Lernen vor Ort: Schüleraustausch Dingolfing - Cincinnati 2009/10 |
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Mittlerweile ist es am Gymnasium Dingolfing schon Tradition, jedes Jahr einer Gruppe deutscher Schülerinnen und Schüler einen dreiwöchigen Aufenthalt an der Partnerschule Oak Hills High School in Cincinnati, Ohio, USA zu ermöglichen.
27 Teilnehmer hatten sich während des vergangenen Schuljahres im Rahmen eines Konversationskurses am Gymnasium Dingolfing auf diesen Austausch vorbereitet und brachen am 4. September 2009 mit ihren Begleitlehrern Susanne Beer und Jürgen Frömberg in die USA auf. Schon am Flughafen in Cincinnati wurden die Deutschen von „ihren” Amerikanern überschwänglich empfangen. Dank bunter Plakate mit den Namen der deutschen Gäste, die die Amerikaner mitgebracht und mit Luftballons geschmückt hatten, fanden die Teilnehmer rasch ihre Gastfamilien, mit denen sie das erste verlängerte Wochenende verbrachten. Dabei konnten erste interkulturelle Erfahrungen gesammelt und Englischkenntnisse angewandt werden.
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Beim täglichen Homeroom-Treffen an
der Oak Hills High School |
Besuch an der Rapid Run Middle School |
Ride the Ducks (Amphibienfahrzeug) |
Die folgenden drei Wochen des Aufenthalts waren vor allem geprägt vom gemeinsamen Schulbesuch mit den Austauschpartnern und Aktivitäten mit den Gastfamilien. Aber es standen auch unterschiedlichste Gruppenausflüge für die Gäste auf dem Programm: Es wurde zum Beispiel ein Besuch im Museum Center Cincinnati organisiert, das anhand nachgestellter Szenen und durch Museumsangestellte in historischer Kleidung einen Überblick über die Geschichte der Stadt von ersten Siedlungsspuren bis heute gibt sowie eine Fluss- und Stadtrundfahrt in einem Amphibienfahrzeug.
Ein Höhepunkt der Reise war sicherlich die dreitägige Fahrt zu den Niagarafällen in Kanada und der Besuch der Provinzhauptstadt Toronto. Dort durften die Schülerinnen und Schüler die Rolle von Abgeordneten, Speaker und Schriftführer im Parlament einnehmen und konnten viel über die Arbeitsweise dieses Abgeordnetenhauses erfahren, das dem britischen Unterhaus sehr ähnlich ist.
Die herzliche Aufnahme in den Gastfamilien und das abwechslungsreiche Programm ließen den dreiwöchigen Aufenthalt wie im Fluge vergehen. Voller neuer Eindrücke, aber auch schweren Herzens, mussten die 27 Elftklässler am 27. September wieder die Heimreise antreten. Doch auch wenn der Abschied von den neu gewonnenen Freunden einige Tränen kostete, konnte die Teilnehmer doch eines trösten: Im Sommer 2010 wird es ein Wiedersehen geben – dann kommen die Oak Hills-Schüler nämlich zum Gegenbesuch nach Dingolfing.
Susanne Beer
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Theaterfahrt des LK Englisch zu Romeo and Juliet ins Amerikahaus |
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Im Rahmen der Behandlung von Shakespeares Romeo and Juliet im Leistungskurs Englisch besuchten die Schülerinnen und Schüler am 20.März 2009 zusammen mit ihrem Kursleiter, Herrn Steffan, die Freitagabendvorstellung im Amerikahaus in München.
Allseits beeindruckt von den schauspielerischen Leistungen des kleinen Ensembles der American Drama Group und zum Teil überrascht von der werkgetreuen „elisabethanischen Inszenierung“, die zum Ziel hatte, ein modernes Publikum in die Shakespeare-Zeit zu „ent-führen“, traf der LK Englisch um viele Eindrücke reicher gegen Mitternacht wieder in Dingolfing ein.
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Sie sind die gelbste und beliebteste amerikanische Familie: Die Simpsons. Wer kennt sie nicht – den tollpatschigen Homer, seine sich aufopfernde Frau Marge, den Lausbub Bart, die neunmalkluge Lisa und das Nesthäkchen Maggie, die in der 20. Staffel der Simpsons immer noch nicht sprechen kann.
Diese Chaosfamilie lockte am 4. Februar 2009 fast 60 Schülerinnen und Schüler der Grundkurse Englisch und der 11. Klassen des Gymnasiums Dingolfing mit ihren Lehrkräften Nadine Weidmann und Susanne Schneider ins Amerikahaus München, wo der Referent Dr. Markus Hünemörder im Rahmen seines englischsprachigen Vortrags “The Simpsons and American Society – Satire, Commentary, and Donuts“ neue Einblicke in die Vielschichtigkeit dieser Zeichentrickserie versprach.
Nach einem kurzen historischen Abriss der Entwicklung der Sendung, zeigte er anhand ausgewählter Serienausschnitte, wie mit den Simpsons immer wieder die verschiedensten Aspekte amerikanischen Lebens auf die Schippe genommen werden: die Familie an sich, christlicher Fundamentalimus, die Diskussion um privaten Waffenbesitz und vieles mehr. Innerhalb seiner äußerst kurzweiligen Präsentation gelang es Dr. Hünemörder, der hauptberuflich an der LMU München lehrt, die Doppelbödigkeit des Simpson-Humors aufzudecken. Denn unter dem oberflächen Witz auf Slapstick-Ebene liegt beißende Satire, die leider in der deutschen Übersetzung oft verloren geht.
Für die gebannten Zuhörer war nach dem Vortrag klar: Die Simpsons haben viel mehr zu bieten, als man zunächst vermuten möchte und wer sich die Mühe macht, die Serie auf Englisch zu sehen, dem bieten sich noch mehr Spaß, Unterhaltung und tiefe Einblicke in die amerikanische Gesellschaft.
S. Schneider
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USA-Austausch des Gymnasiums Dingolfing |
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30 Schüler besuchten die Oak Hills High School in Cincinnati/Ohio
Auch dieses Jahr fand der Schüleraustausch des Gymnasiums Dingolfing mit der Oak Hills High School in Cincinnati, Ohio statt. Am 6. September traten 30 Schülerinnen und Schüler, betreut von den Lehrern Frau Müntzenberg und Herrn Weber, mit großer Vorfreude und Neugierde ihre Reise nach Amerika an. Nach insgesamt 12 Stunden Flug und einem Zwischenstop in Atlanta erreichte die Gruppe den Flughafen in Newport, Kentucky. Trotz der schlaflosen Stunden war an Müdigkeit nicht zu denken, da jeder viel zu aufgeregt war, seinen Austauschpartner endlich kennen zu lernen. Mit Willkommensschildern und Luftballons wurde man von den Gastfamilien empfangen.
Das darauf folgende Wochenende stand ganz im Zeichen des Kennen Lernens. Obwohl die Schüler noch mit den Problemen durch die Zeitverschiebung zu kämpfen hatten, nahmen sie reichlich erste Eindrücke auf, übten sich darin, echte amerikanische Konversation zu betreiben und machten sich mit ihrem neuen Umfeld vertraut.
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