Gymnasium Dingolfing wurde Bundessieger beim Schulwettbewerb
"Pack's an - gemeinsam geht's schlauer"
"Pack's an - gemeinsam geht's schlauer" - das war das Motto von rund 250 Schülerteams, die dieses Jahr am RWE-Schulwettbewerb zur Energieeffizienz teilgenommen haben. Aufgabenstellung des Wettbewerbs war es, in der Gruppe kreative Aktionen zu entwickeln und umzusetzen, die das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler für das Thema Energieeffizienz sensibilisieren.
Die Teilnehmer des Gymnasiums Dingolfing, das P-Seminar Physik mit dem Thema „Wie viel Mensch verträgt die Erde“ unter der Leitung von Herrn Faltin, konnten mit ihrem Projekt „Energieeffizienz - wahrgenommen mit allen Sinnen“ bereits eine Jury aus Vertretern der Bereiche Bildung, Energiewirtschaft, Politik und Medien überzeugen und reisten daher bereits als Regionalsieger für Bayern gespannt zur Preisverleihung am Montag, den 21. 06. 2010, nach Recklinghausen, wo unter diesen regionalen Preisträgern die Bundessieger des Wettbewerbs bekannt gegeben wurden.
Während Herr Bernd Böddeling, Vorstandsmitglied der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, die Laudatio der Bundessieger der einzelnen Jahrgangsstufen hielt, waren alle Beteiligten völlig sprachlos und überwältigt, als sich zu erkennen gab, dass das Projekt „Energieeffizienz - wahrgenommen mit allen Sinnen“ gerade als Bundessieger der Sekundarstufe II geehrt wurde.
Schulwettbewerb "Pack's an - gemeinsam geht's schlauer"
Energieeffizienz
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erspürt mit allen Sinnen
Ständig wächst unser Hunger nach Energie, doch die Verknappung der Rohstoffe und die erhöhte Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe machen es immer schwieriger, diesen steigenden Verbrauch zu decken. Unser Anliegen ist es daher alle zu einem bewussteren Umgang mit den beschränkten Ressourcen zu bewegen. Da in diesem Jahr wieder der Schulwettbewerb "Pack's an - gemeinsam geht's schlauer" von den Lechwerken AG sowie RWE angeboten wurde, hat sich das P-Seminar unter der Leitung von Frau Nachreiner und Herrn Faltin entschlossen daran teilzunehmen. Unser Vorhaben wurde von den Lechwerken mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 420€ unterstützt. Weiterhin wurde der Schule ein Energiesparkoffer überlassen, der viele nützliche Messgeräte sowie Unterlagen enthält, wie man schnell und effizient Energiefresser im eigenem Heim sowie in der Schule ausmachen kann. Gut ausgestattet können wir uns nun eifrig ans Werk machen.
Die ersten Bilder unserer Stationen sollen euch zeigen, wie viel Spaß uns das Experimentieren macht.
Wettkochen von Weißwürsten auf einem Induktionsherd und einer normalen Herdplatte bei gleicher Heizleistung.
Der Induktionsherd bringt nicht nur das Wasser schneller zum Kochen, sondern auch die Würste zum Platzen. Vorsicht! Nicht alles sollte man auch nachmachen .
Gemütliche Spazierfahrt, um eine 5 Watt Energiesparlampe zu betreiben. Die Helligkeit entspricht einer normalen Lampe mit einer Leistung von 25 Watt.
Die 25 Watt Lampe muss nun mit Energie versorgt werden. Unser Testfahrer schaut schon etwas abgekämpft und die Schweißperlen stehen ihm schon auf der Stirn.
Unser Testfahrer auf dem selbstgebauten Elektrizitätswerk (Fahrrad - 12V-Motor als Generator betrieben - 12V auf 230V Spannungsinverter) kann euch nur bestätigen, dass energieeffiziente Verbraucher sicher die clevere Wahl sind.
Hier kann man schon die Entstehung eines Landschaftmodells nachvollziehen, das verschiedene Quellen der Energiegewinnung mit ihren Auswirkungen auf unsere Umwelt verdeutlichen soll.
Am 27. April werden im Rahmen des „Schnuppertages“ für die künftigen Fünftklässler einige Stationen und Informationsstände rund ums Thema „Energiesparen“ in unserer Schule aufgebaut sein. Wir bieten allen Interessierten auch an, sich während unserer Projektpräsentation am Dienstag, den 27. April 2010, ab 14.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr von uns über energieeffizientes Verhalten aufklären zu lassen. Im Anschluss werden wir uns um unsere künftigen Fünftklässler bis ca. 18.30 Uhr kümmern.
Besucht möglichst zahlreich unsere Ausstellung, um mit allen Sinnen zu erfahren und natürlich auch am eigenen Leib zu spüren, wie viel Energie jeder von uns mit geringem Einsatz einsparen könnte.