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Geographie hautnah - Vortrag am Gymnasium Dingolfing über die geoökologische Katastrophe am Aralsee |
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Geographie hautnah
Vortrag am Gymnasium Dingolfing über die geoökologische Katastrophe am Aralsee
„Das Wasser des Aralsees – eine ökologische Katastrophe, ihre Folgen und mögliche Maßnahmen“ lautete der spannenden Vortrag, den die Schülerinnen und Schüler der Geographiekurse der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Dingolfing am Freitag, den 09.06 2010 verfolgen konnten. Der Referent, Doktor Christopher Conrad von der Universität Würzburg, konnte mit seinem ansprechend gestalteten und eindringlichen Vortrag die Schüler nicht nur begeistern, sondern ihnen auch interessante Fakten über die Situation in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion darlegen.
Früher war der Aralsee einmal das viertgrößte Binnengewässer der Welt, mittlerweile ist er jedoch aufgrund von Austrocknung infolge des Baumwollanbaus in einem von wenigen Niederschlägen gekennzeichneten Gebiet in mehrere Teile zerfallen, was für die Bewohner der Region viele Probleme offenbart. So verlieren Fischer und Mitarbeiter in der Verarbeitungsindustrie ihren Arbeitsplatz und können wegen der mangelnden Sprachkenntnisse ihr Heimatland auch nicht in Richtung Russland verlassen. Sie müssen sich der grenzwertigen Situation in Usbekistan stellen. Aber nicht nur Arbeitslosigkeit ist ein Folgeproblem: Durch den Zerfall des Sees in mehrere Teile kann er nicht mehr als Handelsweg benutzt werden, was zudem die Baumwoll-Exporteure finanziell schädigt.
Es wird von vielen Organisationen versucht die Situation der Menschen in Usbekistan zu verbessern, einer gehört Doktor Christopher Conrad an. Die Politik ist in neuester Zeit stark daran interessiert technisches Know-how zu erhalten.
Auch die Umwelt verändert sich durch den Rückgang des Wasserspiegels im See: Flora und Fauna in den umliegenden Regionen ändern sich durch das verminderte Wasserangebot enorm und die Biodiversität geht extrem zurück. Die Probleme, die mit dem Austrocknen des Sees zusammenhängen, waren nur ein Teil des Vortrags. Im anderen Teil animierte Doktor Conrad die Schüler Fragen zu stellen und Lösungsversuche zu entwickeln.
Ein großer Dank gilt dem Förderverein des Gymnasiums Dingolfing, der die Veranstaltung finanzierte und somit den Schülern den Einblick in ein immenses geoökologisches, aber auch gesellschaftliches Problem ermöglichte.
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Weltreise durch das alte und neue Südostasien |
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Eindrucksvoll, widersprüchlich, verblüffend: Mit diesen Vokabeln könnte man wohl die große Südostasien-Weltreise von Rudolf Treiblmeier bezeichnen. Schon zum zweiten Mal kam der österreichische Weltenbummler am 9. März 2010 ans Gymnasium Dingolfing, um den Schülern der 10. Jahrgangsstufe einen bildlichen Eindruck zum Unterrichtsstoff rund um China und Südostasien zu vermitteln.
Dabei entführte er die Schülerinnen und Schüler mit seiner Multivisions-Show in viele verschiedene Länder des insularen Südostasiens sowie an den Ostrand des asischen Kontinents selbst: So wurde vor allem auf den Gegensatz von traditioneller Kultur und globalisiertem Wirtschaftsdenken eingegangen. Die traditionellen Trachten der Menschen in Japan sowie die reichen Tempel Myanmars stehen in einem auffälligen Gegensatz zu den modernen Großstädten mit ihrer prestigeträchtigen Hochhausbebauung, wie sie etwa in Malaysia zu finden sind. Treiblmeier sprach die Kinderarbeit in Indien an, zeigte den einfachen Handel anhand der „schwimmenden Märkte“ auf den Flüssen Vietnams, schilderte die Wirtschaftskrise Japans und verdeutlichte die Geschichte vieler Kultstätten bis hin zur Chinesischen Mauer.
So konnten die Zuhörer neue Erkenntnisse gewinnen, die Vielseitigkeit Südostasiens erfahren und auch den einen oder anderen nachdenklichen Eindruck mit nach Hause nehmen.
StR Jürgen Frömberg, Fachbetreuer Geographie
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Sehen, hören, riechen, anfassen |
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Exkursion der Klassen 11 a und 11g in landwirtschaftliche Betriebe
Mit allen Sinnen erleben! Dieser oft für die Unterstufe gebräuchliche pädagogische Slogan hat sich auch für die Oberstufenklassen 11a und 11g noch sehr altersstufengemäß erwiesen. Am 8. Juli fuhr die Klasse 11a mit ihrem Geographielehrer Herrn Jürgen Frömberg nach Türnthenning zum landwirtschaftlichen Anwesen Mittermeier. Armir Garbacz aus der 11a übernahm die Betriebsführung und erläuterte seinen Klassenkameraden den Strukturwandel des Betriebes. Die Eigentümer haben sich im Laufe der Zeit auf Milchviehhaltung spezialisiert. Die wenigsten Tiere werden heute noch am Hof selbst gehalten. Eine neu gebaute Stallanlage außerhalb des Dorfes begeisterte die jungen Erwachsenen: Eine hochmoderne Anlage präsentierte sich den Schülern – außen wie innen. Wellness-Einrichtungen gehören ebenso zur Stalleinrichtung wie eine digitale Melkanlage, die jede Kuh identifiziert und aktuelle Daten für den Landwirt bereithält. Großer Andrang herrschte dann bei den Kälbern: Der „Streichelzoo“ ist nicht nur für die Unterstufe eine Erfahrung für alle Sinne! Die Klasse dankt der Familie Mittermeier/Garbacz für die gewonnenen Einblicke und für die Bewirtung!
Eine gute Woche später besuchte die Klasse 11g mit Herrn Frömberg den Hof ihres Klassenkameraden Michael Beisl. Eltern und Großeltern hatten sich Zeit genommen um den Betrieb, der im Nebenerwerb bewirtschaftet wird, zu erläutern. Herr Beisl stellte zunächst in einer theoretischen Einführung wichtige Grundzüge der Arbeit am Hof vor. Dabei blieb er keineswegs theoretisch, sondern zeigte immer wieder anschaulich, welche Arbeiten und bürokratische Hürden hinter der Führung eines Bauernhofes stehen. Der Rindermastbetrieb muss über jedes Tier genauestens Buch führen, die Wirtschaftsweise des Betriebes wird ständig stichprobenartig kontrolliert. Es kann sogar sein, dass sich auch mal ein Italiener von der Einhaltung aller Bestimmungen auf seinem Hof überzeugen will: Beisls exportieren im Rahmen eines Vermarktungsprogrammes auch nach Italien. Nach einer kurzen Feldbegehung und einer Erläuterung über die Notwendigkeit des Pflanzenschutzes tischten Mutter und Tochter Carola, die dieses Jahr am Gymnasium Dingolfing das Abitur gemacht hat, für die Klasse 11g auf. Auch dafür herzlichen Dank.
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Grundkurs Geographie auf Exkursion im Botanischen Garten |
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Grundkurs Geographie auf Exkursion im Botanischen Garten
Am Montag, den 15. Oktober, trafen sich die Schüler mit ihrer Lehrerin am Bahnhof in Dingolfing, um gemeinsam nach München zum Botanischen Garten zu fahren. Da sich der Grundkurs zur Zeit mit den Tropen beschäftigt, hatte Frau Müntzenberg für ihre Schüler eine Führung durch das Tropenhaus im Botanischen Garten organisiert. Interessiert lauschten die Schüler den Ausführungen der kompetenten Fachfrau für den Bereich Tropen. Sie machte die Schüler mit der Pflanzengruppe der Epiphyten bekannt. Das sind Pflanzen wie zum Beispiel Orchideen, die auf Bäumen wachsen, sich aber im Gegensatz zu Parasiten selbstständig über ihre Luftwurzeln ernähren. Schließlich wurde uns gezeigt, „wo der Pfeffer wächst“, und darauf hingewiesen, dass jeder Schüler durch seinen morgendlichen „Kaba“ ein Stück Tropen bei sich zu Hause hat.
Faszinierend war auch das rasche Wachstum von Bambusstauden, das man mit Hilfe einer mit Daten versehen Messlatte veranschaulicht hatte. So wächst dieses Gras bis zu 40 cm pro Tag.
Mit vielen Informationen und neuen Sinneseindrücken machten sich die Schüler mit ihrer Lehrerin dann wieder auf den Heimweg.
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