Freitag, 10. September 2010
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Team des Gymnasiums gewinnt beim Gründungsspiel PDF Drucken E-Mail

Ende April wurde beim Regionalentscheid im Lex-Saal der Lindner AG in Arnstorf die Sieger aus insgesamt 43 Teams der Spielregion Rottal-Inn/ Dingolfing-Landau im Gründungsspiel des Hans-Lindner-Instituts „Ideen machen Schule“ im Jahr 2010 ermittelt.

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Es freuten sich riesig über den Sieg:
Betreuungslehrerin Barbara Dornisch, Stepanie Richter, Alexander Pittoni, Daniela Wenner und Michael Eder vom Gymnasium Dingolfing. 

 

Die Schüler suchten innerhalb von zwölf Wochen eine zündende Geschäftsidee und erstellten ein ausführliches Gründungskonzept. In einem Businessplan sollte neben ihrer besonderen Idee auch Markt-, Standort- und Konkurrenzanalyse, Marketing und Vertrieb, Rechtsformentscheidung und ein ausführlicher Finanzplan so konkret wie nur möglich dargestellt werden.
Die Jury bewertete in der Juniorstaffel die Konzepte der 8. und 9. Klassen und in der Seniorstaffel die Arbeiten der 10. bis 12. Klassen.
Die drei Teams des Leistungskurses Wirtschaft und Recht von OStRin Barbara Dornisch erarbeiteten Konzepte zu unterschiedlichen Geschäftsideen. Unter die besten zehn von 27 Teams der Seniorstaffel schaffte es die Diskothek „Alibaba“, die mit besonderen Musikrichtungen, Mottoparties und einem abgetrennten Shisha-Bereich für junge Leute eine Lücke in Dingolfings Nachtleben schließen möchte. Den 4. Platz erreichte das Sprach-Cafe „Lingo“, das mit internationalen Spezialitäten, Autorenlesungen und weiteren attraktiven Angeboten in der Dingolfinger Innenstadt einen besondern Treffpunkt für sprachinteressierte junge Leute bietet. Über den 1. Platz in der Seniorstaffel freuten sich Stephanie Richter, Daniela Wenner, Alexander Pittoni und Michael Eder. Ihr Verein „Kindergarten: Zauberwald“ hebt sich durch individuelle Betreuung mit viel Sport im Freien, gesunder Ernährung auf ökologischer Basis und Öffnungszeiten auch am Samstag, von der vorhandenen Konkurrenz ab. In einer gelungenen Präsentation zeigten die Gymnasiasten, wie intensiv sie sich in die besondere Thematik eingearbeitet hatten, so dass sie in nur acht Minuten Präsentationszeit eine Fachjury von ihrer Geschäftsidee überzeugen konnten. Frau Stefanie Lindner hatte in ihrem Grußwort die Schüler für ihr großes Engagement neben ihren schulischen Verpflichtungen gelobt:„Ihr habt bei diesem Spiel mit ernstem Hintergrund viel erfahren, was im Berufsalltag wichtig ist und erspürt, was „Unternehmer-Sein“ heißt, Einblicke in Vernetzungen erhalten und viel gelernt, was euch keiner mehr wegnehmen kann. Dass Anforderungen und Arbeit für den Wettbewerb nicht gerade ein Zuckerschlecken darstellt, beweist die Tatsache, dass von 214 gemeldeten Teams in der gesamten Spielregion Niederbayern-Oberpfalz 50Gruppen vorzeitig aufgegeben haben.
Was die Siege beim Regionalentscheid wert waren, stellt sich beim großen Finale am 10. Juni auf Schloss Mariakirchen heraus. Dort dürfen die vier besten Teams aus den sieben Spielregionen noch mal ihr Konzept präsentieren. Vielleicht sind auch die Dingolfinger Gymnasiasten wieder mit dabei?

 

 

 
Der Wirtschafts-LK als Finanzzentrum PDF Drucken E-Mail

Am Gymnasium Dingolfing beteiligt man sich erfolgreich an Wirtschaftsplanspielen

Artikel aus dem Dingolfinger Anzeiger vom 10. März 2009

Johanna Appinger (Dritte von rechts) und Patrick Gangkofner (Zweiter von rechts) leiteten die „Schulbanker”-TeamsPraxiserfahrung wird von vielen Arbeitgebern heute als unerlässlicher Zusatz zur schulisch- theoretischen Bildung gesehen. Am Gymnasium Dingolfing können Kollegiaten des Leistungskurses Wirtschaft und Recht diese auf virtuelle Weise in Planspielen sammeln.
Schon seit mehreren Jahren motiviert Oberstudienrätin Barbara Dornisch die Schüler ihrer Oberstufenkurse zur Teilnahme an verschiedenen Planspielen. Auch in diesem Schuljahr beteiligen sich wieder Gruppen aus dem Wirtschaftsleistungskurs der zwölften Klasse an den realtitätsnahen Marktsimulationen.
Im vom Bundesverband deutscher Banken (BdB) ausgetragenen Planspiel „Schulbanker”, das kürzlich endete, waren unter knapp 900 verschiedenen Teams zwei des Dingolfinger Gymnasiums vertreten. Diese übernahmen für simulierte sechs Geschäftsjahre die Führung einer Bank. Dabei mussten sie wöchentlich Entscheidungen für ein Geschäftsjahr treffen und anschließend einige Tage auf die Entwicklungen auf dem Markt sowie die Entscheidungen der Spielleitung warten. Mit der Unterstützung ihrer Gruppe hatten Johanna Appinger, die das Team „Young Spirit” leitete und Patrick Gangkofner, Chef der Gruppe „Young and Succesful” die Führung eines Finanzunternehmes und damit Verantwortung für zahlreiche Entscheidungen übernommen. Wie hoch werden Zinssätze festgelegt? Werden Filialen eröffnet oder geschlossen? Auch die Beobachtung der Konkurrenz und das Mitarbeitermanagement gehörte zu ihren Aufgaben, sie mussten Kalkulieren und Bilanzieren. Dabei agierten sie auf verschiedenen Märkten und bedienten Privatkunden ebenso wie Unternehmen. Das im Unterricht erworbene Wissen konnte so im Planspiel, das gänzlich im Internet ausgetragen wurde, praxisnah angewandt werden. Ihre Leistungen waren schließlich von Erfolg gekrönt: „Young Spirit” und „Young and Successful” platzierten sich in ihrer jeweiligen Gruppe auf den Plätzen sieben und neun. Überzeugte Nachwuchsbanker hat das Spiel in den Teilnehmern dabei zwar noch nicht geweckt, jedoch großes Interesse an einer erneuten Teilnahme im nächsten Jahr.
Erfolgreich bei „Play the Market”: Regina Fellinger (Mitte) und KolleginnenAuf einem fiktiven Markt findet auch das Planspiel „Play the Market” des Bildungswerks der bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) statt und auch hier ist ein „Unternehmen” aus dem Wirtschaftsleistungskurs im Rennen. „Geschäftsleiterin” Regina Fellinger konzipiert dabei zusammen mit ihren Kolleginnen Konzepte und Strategien zum Management eines virtuellen Rucksack- Herstellers. Neben den Marktdaten spielen dabei auch ökologisches und mitarbeiterfreundliches Wirtschaften eine Rolle. Darüber hinaus kann die Schülerin auch ihre Facharbeit zu diesem Thema verfassen. Hierbei wird sie unter anderem den didaktischen Wert dieser Planspiele bewerten und der Frage nachgehen, ob man diese Art der Praxisvermittlung auch in der reformierten gymnasialen Oberstufe noch sinnvoll einsetzen kann.
Die erfolgreiche Teilnahme an Planspielen der Hans-Lindner Stiftung in der Vergangenheit ermöglicht Oberstudienrätin Dornisch im kommenden Jahr die Mitwirkung an einem Modellprojekt. Schüler aus zehn Schulen in Niederbayern nehmen dabei freiwillig an einem neuen Praxisseminar teil und testen dieses. So stehen den Schülern am Gymnasium Dingolfing vielfältige Möglichkeiten offen, das im Wirtschaftsunterricht Vermittelte in der Praxis anzuwenden. Schon in der Mittelstufe gibt es diverse Angebote wie das „Planspiel Börse”, bei dem in Gruppen über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit Aktien gehandelt wird, was eine genaue Beobachtung des wirtschaftlichen Geschehens voraussetzt. Neben dem pädagogischen Nutzen finden die Schüler dabei durchaus auch Gefallen an den Spielen im Internet. Und warten mit Spannung jede Woche auf ihre Bilanz.

Christian Pfaffinger

 
Projekttag "Europa" am Gymnasium Dingolfing PDF Drucken E-Mail

 

schler_bei_der_stellwandrecherche.jpgAm Dienstagvormittag fand für alle 10. Klassen des Gymnasiums Dingolfing ein Projekttag zum Thema „Europäische Union" statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich dafür in den vergangenen Wochen in den Wirtschaft-, Geschichte- und Sozialkundeunterrichtsstunden intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und hinsichtlich des Projekttags einige Referate und Präsentationen erarbeitet. Wirtschaftslehrerin Frau Dornisch betonte in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit dieses Projekttages zur Aufklärung und Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler im Bezug auf die Europäische Union. Sie nahm dabei Bezug auf aktuelle Entscheidungen und Gesetze der Europäischen Union, die immer wieder zu Konflikten und Demonstrationen der Bürger führen und oftmals eine ausgeprägte Gleichgültigkeit, zum Teil sogar eine ablehnende Haltung der Bevölkerung nach sich ziehen. Diese Europa-Skepsis ist besonders in der jungen Generation außerordentlich hoch und sollte durch Projekte wie diesen Europatag abgebaut werden.

schlerinnen_stellen_karikaturen_zu_europa_vor.jpgZur Einführung in die Thematik wurden zu Beginn des Projekttages von einigen Schülern die europäischen Institutionen, wie das Europaparlament und die EU-Kommission kurz präsentiert und deren Aufgaben, Mitlieder und Organisation vorgestellt. Dieser Programmpunkt stand unter der Leitung von Frau Schels-Peißl und Herrn Hainer, die auf einzelne Unterpunkte noch näher eingingen und die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten. Anschließend folgte eine „Europa-Karika-Tour", die von der Wirtschaftslehrerin Frau Krempl betreut wurde. Einzelne Schüler erklärten und interpretierten hierbei ausgesuchte Karikaturen und brachten ihren Mitschülern die auf Plakaten dargestellten Konfliktstoffe nahe. Beispielsweise wurde die Problematik des EU-Beitritts der Türkei angesprochen, worüber im Anschluss eine kurze Diskussion geführt wurde. Darauf folgten von Frau Dornisch betreute Kurzreferate über die praktischen Auswirkungen des Binnenmarktes der Europäischen Union für den Verbraucher und über dessen Rechte und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit den Institutionen der Europäischen Union. Besonderen Anklang und Interesse fand das Referat über Europäische Bildungsprogramme. Darin wurden verschiedene Ausbildungs- und Studienprogramme in der EU vorgestellt, die den Schülern, Studenten aber auch Auszubildenden unterschiedlichste Möglichkeiten bieten, ein Teil ihrer Schul-, Studien- bzw. Lehrzeit in Ländern der Europäischen Union interessanter und vielschichtiger zu gestalten. Das bekannteste dieser Programme ist „ERASMUS", ein Austauschprogramm für Studenten, das ein Studienjahr an einer ausländischen Hochschule ermöglicht.

Nach diesem ersten Teil des Projekttages stand eine Pause auf dem Programm, in der man sich zu passender Musik über die ersten Eindrücke bezüglich der Europäischen Union austauschte. Außerdem konnten sich Lehrer und Schüler während dieser Zeit am selbst zubereiteten „Europabuffet" bedienen. Die Schülerinnen und Schüler hatten hierfür landestypische Spezialitäten mitgebracht. Beispielsweise wurden spanische Tapas, französisches „Mouse au Chocolate" oder ein deutscher „Obazda" und frische bayerische Weißwürste mit frischen Brezen, Ungarische Salami, französischer Zwiebelkuchen, italienische Pizza, griechischer Salat, dänische Butterplätzchen und vieles mehr angeboten. Im Anschluss daran bekamen die Schüler den Auftrag zu einer Stellwandrecherche in der Aula. In den vorbereitenden Unterrichtsstunden waren von den Schülerinnen und Schülern Plakate mit Informationen über die einzelnen Mitgliedsländer der EU gestaltet worden, die nun genauer unter die Lupe genommen wurden. Zusätzlich zu dieser Recherche wurde ein Quiz, erstellt von den Geschichtslehrern Dr. Eisgrub und Frau Graf, an die Schüler ausgeteilt, das sie mit Hilfe der Plakate lösen konnten. Als weiterer Programmpunkt stellte ein Film die Arbeit des Europäischen Parlaments vor. Danach folgte eine kurze Diskussionsrunde, in der die neuen Informationen besprochen, Fragen der Schüler beantwortet und auf den geschichtlichen Hintergrund eingegangen wurde.

Für die anschließende Mittagspause hatten sich die Organisatoren des Projekttages etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter der Leitung von der Schulsekretärin Frau Magerl, die selbst einen Tanzkreis betreut, erlernten die Schüler einen griechischen Volkstanz. Dieser wurde anschließend in einem großen Kreis in der Aula getanzt, was sowohl Lehrern als auch Schülern viel Spaß machte.

 

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Zum Abschluss des Projekttages fand nun noch die Siegerehrung des Quiz statt. Die drei Gewinner, die nach dem Losverfahren aus allen richtigen Lösungen ermittelt wurden, erhielten Sachpreise, die von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellt waren.

Dank des großen Engagements der Schüler und der tatkräftigen Unterstützung der beteiligten Lehrkräfte wurde der Europatag zu einem gelungenen Schulprojekt, das sein Ziel, die Aufklärung und Sensibilisierung der Schüler über die Wichtigkeit der Europäischen Union vollends erfüllt hat.

 
Betriebserkundung - Sparkasse Niederbayern-Mitte PDF Drucken E-Mail

Am 7. November 2007 hatte die Klasse 10c des Gymnasiums Dingolfing die einmalige Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen der „Sparkasse Niederbayern-Mitte“ in der Hauptgeschäftsstelle in Dingolfing zu werfen.

 

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Vom Vorstandsmitglied der Sparkasse, Herrn Schecher, wurden wir freundlich begrüßt. Frau Eisgruber erklärte uns anhand einiger anschaulicher Folien die Standorte und Aufgaben der Sparkassen und gab uns dann einen Überblick über die Zahl der Mitarbeiter und Bilanzsummen in der Bank.

Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch den gesamten Sparkassenkomplex geführt. Wir besichtigten beispielsweise die Abteilung für Homebanking, den Schalterraum, die Kreditabteilung und die Wertpapierabteilung, wo wir wichtige und hilfreiche Tipps zum Planspielbörse erhielten, an dem die ganze Klasse teilnimmt. Sogar in den Tresorraum, der den normalen Bankkunden eigentlich verschlossen bleibt, erhielten wir Einblick.

Nach dieser Führung durch die Abteilungen erhielten wir bei einem Sandwich und einer Flasche Cola Quizzettel, die wir mit Hilfe des während des Vormittags gesammelten Informationen ausfüllen konnten. Die Gewinne waren 2 Gutscheine für einen kostenlosen Eintritt ins Caprima.

Zum Schluss konnten wir ein Gespräch über Kreditaufnahme zwischen unserer Wirtschaftslehrerin, Frau Dornisch, und einem für Kredite zuständigen Bankangestellten mitverfolgen. Hierbei erfuhren wir wichtige Einzelheiten über Rückzahlung und Sicherheiten der Banken, wenn sie an Kunden Kredite vergeben. Insgesamt war der Vormittag sehr informativ und vermittelte uns ein fundiertes Hintergrundwissen zum Themen „Banken, Geldanlagen und Zahlungsmittel“, die zur Zeit im Wirtschaftsunterricht behandelt werden.

Tina Czerwinsky