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Wirtschaft
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Team des Gymnasiums gewinnt beim Gründungsspiel |
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Ende April wurde beim Regionalentscheid im Lex-Saal der Lindner AG in Arnstorf die Sieger aus insgesamt 43 Teams der Spielregion Rottal-Inn/ Dingolfing-Landau im Gründungsspiel des Hans-Lindner-Instituts „Ideen machen Schule“ im Jahr 2010 ermittelt.
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Es freuten sich riesig über den Sieg:
Betreuungslehrerin Barbara Dornisch, Stepanie Richter, Alexander Pittoni, Daniela Wenner und Michael Eder vom Gymnasium Dingolfing.
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Die Schüler suchten innerhalb von zwölf Wochen eine zündende Geschäftsidee und erstellten ein ausführliches Gründungskonzept. In einem Businessplan sollte neben ihrer besonderen Idee auch Markt-, Standort- und Konkurrenzanalyse, Marketing und Vertrieb, Rechtsformentscheidung und ein ausführlicher Finanzplan so konkret wie nur möglich dargestellt werden.
Die Jury bewertete in der Juniorstaffel die Konzepte der 8. und 9. Klassen und in der Seniorstaffel die Arbeiten der 10. bis 12. Klassen.
Die drei Teams des Leistungskurses Wirtschaft und Recht von OStRin Barbara Dornisch erarbeiteten Konzepte zu unterschiedlichen Geschäftsideen. Unter die besten zehn von 27 Teams der Seniorstaffel schaffte es die Diskothek „Alibaba“, die mit besonderen Musikrichtungen, Mottoparties und einem abgetrennten Shisha-Bereich für junge Leute eine Lücke in Dingolfings Nachtleben schließen möchte. Den 4. Platz erreichte das Sprach-Cafe „Lingo“, das mit internationalen Spezialitäten, Autorenlesungen und weiteren attraktiven Angeboten in der Dingolfinger Innenstadt einen besondern Treffpunkt für sprachinteressierte junge Leute bietet. Über den 1. Platz in der Seniorstaffel freuten sich Stephanie Richter, Daniela Wenner, Alexander Pittoni und Michael Eder. Ihr Verein „Kindergarten: Zauberwald“ hebt sich durch individuelle Betreuung mit viel Sport im Freien, gesunder Ernährung auf ökologischer Basis und Öffnungszeiten auch am Samstag, von der vorhandenen Konkurrenz ab. In einer gelungenen Präsentation zeigten die Gymnasiasten, wie intensiv sie sich in die besondere Thematik eingearbeitet hatten, so dass sie in nur acht Minuten Präsentationszeit eine Fachjury von ihrer Geschäftsidee überzeugen konnten. Frau Stefanie Lindner hatte in ihrem Grußwort die Schüler für ihr großes Engagement neben ihren schulischen Verpflichtungen gelobt:„Ihr habt bei diesem Spiel mit ernstem Hintergrund viel erfahren, was im Berufsalltag wichtig ist und erspürt, was „Unternehmer-Sein“ heißt, Einblicke in Vernetzungen erhalten und viel gelernt, was euch keiner mehr wegnehmen kann. Dass Anforderungen und Arbeit für den Wettbewerb nicht gerade ein Zuckerschlecken darstellt, beweist die Tatsache, dass von 214 gemeldeten Teams in der gesamten Spielregion Niederbayern-Oberpfalz 50Gruppen vorzeitig aufgegeben haben.
Was die Siege beim Regionalentscheid wert waren, stellt sich beim großen Finale am 10. Juni auf Schloss Mariakirchen heraus. Dort dürfen die vier besten Teams aus den sieben Spielregionen noch mal ihr Konzept präsentieren. Vielleicht sind auch die Dingolfinger Gymnasiasten wieder mit dabei?
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Der Wirtschafts-LK als Finanzzentrum |
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Am Gymnasium Dingolfing beteiligt man sich erfolgreich an Wirtschaftsplanspielen
Artikel aus dem Dingolfinger Anzeiger vom 10. März 2009
Praxiserfahrung
wird von vielen Arbeitgebern heute
als unerlässlicher Zusatz zur schulisch-
theoretischen Bildung gesehen.
Am Gymnasium Dingolfing
können Kollegiaten des Leistungskurses
Wirtschaft und Recht diese
auf virtuelle Weise in Planspielen
sammeln.
Schon seit mehreren Jahren motiviert
Oberstudienrätin Barbara
Dornisch die Schüler ihrer Oberstufenkurse
zur Teilnahme an verschiedenen
Planspielen. Auch in
diesem Schuljahr beteiligen sich
wieder Gruppen aus dem Wirtschaftsleistungskurs
der zwölften
Klasse an den realtitätsnahen
Marktsimulationen.
Im vom Bundesverband deutscher
Banken (BdB) ausgetragenen Planspiel
„Schulbanker”, das kürzlich
endete, waren unter knapp 900 verschiedenen
Teams zwei des Dingolfinger
Gymnasiums vertreten. Diese
übernahmen für simulierte sechs
Geschäftsjahre die Führung einer
Bank. Dabei mussten sie wöchentlich
Entscheidungen für ein Geschäftsjahr
treffen und anschließend
einige Tage auf die Entwicklungen
auf dem Markt sowie die
Entscheidungen der Spielleitung
warten. Mit der Unterstützung ihrer
Gruppe hatten Johanna Appinger,
die das Team „Young Spirit” leitete
und Patrick Gangkofner, Chef der
Gruppe „Young and Succesful” die
Führung eines Finanzunternehmes
und damit Verantwortung für zahlreiche
Entscheidungen übernommen.
Wie hoch werden Zinssätze
festgelegt? Werden Filialen eröffnet
oder geschlossen? Auch die Beobachtung
der Konkurrenz und das
Mitarbeitermanagement gehörte zu
ihren Aufgaben, sie mussten Kalkulieren
und Bilanzieren. Dabei agierten
sie auf verschiedenen Märkten
und bedienten Privatkunden ebenso
wie Unternehmen. Das im Unterricht
erworbene Wissen konnte so
im Planspiel, das gänzlich im Internet
ausgetragen wurde, praxisnah
angewandt werden. Ihre Leistungen
waren schließlich von Erfolg gekrönt:
„Young Spirit” und „Young
and Successful” platzierten sich in
ihrer jeweiligen Gruppe auf den
Plätzen sieben und neun. Überzeugte
Nachwuchsbanker hat das Spiel
in den Teilnehmern dabei zwar noch
nicht geweckt, jedoch großes Interesse
an einer erneuten Teilnahme
im nächsten Jahr.
Auf einem fiktiven Markt findet
auch das Planspiel „Play the Market”
des Bildungswerks der bayerischen
Wirtschaft e. V. (bbw) statt
und auch hier ist ein „Unternehmen”
aus dem Wirtschaftsleistungskurs
im Rennen. „Geschäftsleiterin”
Regina Fellinger konzipiert dabei
zusammen mit ihren Kolleginnen
Konzepte und Strategien zum Management
eines virtuellen Rucksack-
Herstellers. Neben den Marktdaten
spielen dabei auch ökologisches
und mitarbeiterfreundliches
Wirtschaften eine Rolle. Darüber hinaus
kann die Schülerin auch ihre
Facharbeit zu diesem Thema verfassen.
Hierbei wird sie unter anderem
den didaktischen Wert dieser Planspiele
bewerten und der Frage nachgehen,
ob man diese Art der Praxisvermittlung
auch in der reformierten
gymnasialen Oberstufe noch
sinnvoll einsetzen kann.
Die erfolgreiche Teilnahme an
Planspielen der Hans-Lindner Stiftung
in der Vergangenheit ermöglicht
Oberstudienrätin Dornisch im
kommenden Jahr die Mitwirkung an
einem Modellprojekt. Schüler aus
zehn Schulen in Niederbayern nehmen
dabei freiwillig an einem neuen
Praxisseminar teil und testen dieses.
So stehen den Schülern am Gymnasium
Dingolfing vielfältige Möglichkeiten
offen, das im Wirtschaftsunterricht
Vermittelte in der Praxis
anzuwenden. Schon in der Mittelstufe
gibt es diverse Angebote wie
das „Planspiel Börse”, bei dem in
Gruppen über einen bestimmten
Zeitraum hinweg mit Aktien gehandelt
wird, was eine genaue Beobachtung
des wirtschaftlichen Geschehens
voraussetzt. Neben dem pädagogischen
Nutzen finden die Schüler
dabei durchaus auch Gefallen an
den Spielen im Internet. Und warten
mit Spannung jede Woche auf ihre
Bilanz.
Christian Pfaffinger
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Projekttag "Europa" am Gymnasium Dingolfing |
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Am Dienstagvormittag fand für alle 10. Klassen des Gymnasiums Dingolfing ein Projekttag zum Thema „Europäische Union" statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich dafür in den vergangenen Wochen in den Wirtschaft-, Geschichte- und Sozialkundeunterrichtsstunden intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und hinsichtlich des Projekttags einige Referate und Präsentationen erarbeitet. Wirtschaftslehrerin Frau Dornisch betonte in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit dieses Projekttages zur Aufklärung und Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler im Bezug auf die Europäische Union. Sie nahm dabei Bezug auf aktuelle Entscheidungen und Gesetze der Europäischen Union, die immer wieder zu Konflikten und Demonstrationen der Bürger führen und oftmals eine ausgeprägte Gleichgültigkeit, zum Teil sogar eine ablehnende Haltung der Bevölkerung nach sich ziehen. Diese Europa-Skepsis ist besonders in der jungen Generation außerordentlich hoch und sollte durch Projekte wie diesen Europatag abgebaut werden.
Zur Einführung in die Thematik wurden zu Beginn des Projekttages von einigen Schülern die europäischen Institutionen, wie das Europaparlament und die EU-Kommission kurz präsentiert und deren Aufgaben, Mitlieder und Organisation vorgestellt. Dieser Programmpunkt stand unter der Leitung von Frau Schels-Peißl und Herrn Hainer, die auf einzelne Unterpunkte noch näher eingingen und die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten. Anschließend folgte eine „Europa-Karika-Tour", die von der Wirtschaftslehrerin Frau Krempl betreut wurde. Einzelne Schüler erklärten und interpretierten hierbei ausgesuchte Karikaturen und brachten ihren Mitschülern die auf Plakaten dargestellten Konfliktstoffe nahe. Beispielsweise wurde die Problematik des EU-Beitritts der Türkei angesprochen, worüber im Anschluss eine kurze Diskussion geführt wurde. Darauf folgten von Frau Dornisch betreute Kurzreferate über die praktischen Auswirkungen des Binnenmarktes der Europäischen Union für den Verbraucher und über dessen Rechte und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit den Institutionen der Europäischen Union. Besonderen Anklang und Interesse fand das Referat über Europäische Bildungsprogramme. Darin wurden verschiedene Ausbildungs- und Studienprogramme in der EU vorgestellt, die den Schülern, Studenten aber auch Auszubildenden unterschiedlichste Möglichkeiten bieten, ein Teil ihrer Schul-, Studien- bzw. Lehrzeit in Ländern der Europäischen Union interessanter und vielschichtiger zu gestalten. Das bekannteste dieser Programme ist „ERASMUS", ein Austauschprogramm für Studenten, das ein Studienjahr an einer ausländischen Hochschule ermöglicht.
Nach diesem ersten Teil des Projekttages stand eine Pause auf dem Programm, in der man sich zu passender Musik über die ersten Eindrücke bezüglich der Europäischen Union austauschte. Außerdem konnten sich Lehrer und Schüler während dieser Zeit am selbst zubereiteten „Europabuffet" bedienen. Die Schülerinnen und Schüler hatten hierfür landestypische Spezialitäten mitgebracht. Beispielsweise wurden spanische Tapas, französisches „Mouse au Chocolate" oder ein deutscher „Obazda" und frische bayerische Weißwürste mit frischen Brezen, Ungarische Salami, französischer Zwiebelkuchen, italienische Pizza, griechischer Salat, dänische Butterplätzchen und vieles mehr angeboten. Im Anschluss daran bekamen die Schüler den Auftrag zu einer Stellwandrecherche in der Aula. In den vorbereitenden Unterrichtsstunden waren von den Schülerinnen und Schülern Plakate mit Informationen über die einzelnen Mitgliedsländer der EU gestaltet worden, die nun genauer unter die Lupe genommen wurden. Zusätzlich zu dieser Recherche wurde ein Quiz, erstellt von den Geschichtslehrern Dr. Eisgrub und Frau Graf, an die Schüler ausgeteilt, das sie mit Hilfe der Plakate lösen konnten. Als weiterer Programmpunkt stellte ein Film die Arbeit des Europäischen Parlaments vor. Danach folgte eine kurze Diskussionsrunde, in der die neuen Informationen besprochen, Fragen der Schüler beantwortet und auf den geschichtlichen Hintergrund eingegangen wurde.
Für die anschließende Mittagspause hatten sich die Organisatoren des Projekttages etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter der Leitung von der Schulsekretärin Frau Magerl, die selbst einen Tanzkreis betreut, erlernten die Schüler einen griechischen Volkstanz. Dieser wurde anschließend in einem großen Kreis in der Aula getanzt, was sowohl Lehrern als auch Schülern viel Spaß machte.
Zum Abschluss des Projekttages fand nun noch die Siegerehrung des Quiz statt. Die drei Gewinner, die nach dem Losverfahren aus allen richtigen Lösungen ermittelt wurden, erhielten Sachpreise, die von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellt waren.
Dank des großen Engagements der Schüler und der tatkräftigen Unterstützung der beteiligten Lehrkräfte wurde der Europatag zu einem gelungenen Schulprojekt, das sein Ziel, die Aufklärung und Sensibilisierung der Schüler über die Wichtigkeit der Europäischen Union vollends erfüllt hat.
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Betriebserkundung - Sparkasse Niederbayern-Mitte |
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Am 7. November 2007 hatte die Klasse 10c des Gymnasiums Dingolfing die einmalige Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen der „Sparkasse Niederbayern-Mitte“ in der Hauptgeschäftsstelle in Dingolfing zu werfen.
Vom Vorstandsmitglied der Sparkasse, Herrn Schecher, wurden wir freundlich begrüßt. Frau Eisgruber erklärte uns anhand einiger anschaulicher Folien die Standorte und Aufgaben der Sparkassen und gab uns dann einen Überblick über die Zahl der Mitarbeiter und Bilanzsummen in der Bank.
Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch den gesamten Sparkassenkomplex geführt. Wir besichtigten beispielsweise die Abteilung für Homebanking, den Schalterraum, die Kreditabteilung und die Wertpapierabteilung, wo wir wichtige und hilfreiche Tipps zum Planspielbörse erhielten, an dem die ganze Klasse teilnimmt. Sogar in den Tresorraum, der den normalen Bankkunden eigentlich verschlossen bleibt, erhielten wir Einblick.
Nach dieser Führung durch die Abteilungen erhielten wir bei einem Sandwich und einer Flasche Cola Quizzettel, die wir mit Hilfe des während des Vormittags gesammelten Informationen ausfüllen konnten. Die Gewinne waren 2 Gutscheine für einen kostenlosen Eintritt ins Caprima.
Zum Schluss konnten wir ein Gespräch über Kreditaufnahme zwischen unserer Wirtschaftslehrerin, Frau Dornisch, und einem für Kredite zuständigen Bankangestellten mitverfolgen. Hierbei erfuhren wir wichtige Einzelheiten über Rückzahlung und Sicherheiten der Banken, wenn sie an Kunden Kredite vergeben. Insgesamt war der Vormittag sehr informativ und vermittelte uns ein fundiertes Hintergrundwissen zum Themen „Banken, Geldanlagen und Zahlungsmittel“, die zur Zeit im Wirtschaftsunterricht behandelt werden.
Tina Czerwinsky
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