Freitag, 10. September 2010
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Dingolfinger Gymnasiasten gewinnen 2. Landespreis im Geschichtswettbewerb PDF Drucken E-Mail

Dingolfinger Gymnasiasten gewinnen 2. Landespreis im Geschichtswettbewerb

 

websdc10352.jpgAlexander Ertl und Christoph Thoma aus der Q 11 des Gymnasiums Dingolfing haben den Zweiten Landespreis im bayernweit ausgetragenen Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ gewonnen. Betreut von geschichtslehrer Ulrich Bauer, reichten sie zum Thema „Kriegsende und Wiederaufbau“ eine Arbeit mit dem Titel „Kriegsende und Nachkriegszeit aus der Sicht einer damals Siebenjährigen“ ein. Dafür empfingen Sie aus der Hand von Kultusminister Ludwig Spaenle den Zweiten Preis.

Dieser Abhandlung beruht auf einem oral-history Projekt. Die heute 71 jährige Anna Ertl aus Unterholsbach bei Lengthal gab beiden Schülern ein Zeitzeugeninterview über ihre Erinnerungen an die Nachkriegszeit, in der sie zur Schule ging. Nach einer Einführung in die Methode der „oral history“ (d.h. in den Umgang und die Auswertung mit nur mündlich überlieferten Quellen) durch Geschichtslehrer Ulrich Bauer werteten Sie das Gespräch systematisch aus und beleuchteten folgende Aspekte: Ende der Naziherrschaft und Beginn der Besatzungszeit; Lage der Vertriebenen und Flüchtlinge, Ernährungslage und Alltagsleben der Kinder, alles unter regionalgeschichtlicher Perspektive. In einem einleitenden Kapitel verbanden sie allgemeine Geschichte und Regionalgeschichte.

Eine Jury aus Lehrern und Vertretern der Bayerischen Handelskammer begutachtete alle eingesandten Arbeiten und erkannte den Dingolfinger Schülern den zweiten Preis zu. Dieser wurde ihnen in einem Festakt im Maximilianeum, dem Sitz des Landtages in München, von Kultusminister Ludwig Spaenle überreicht.

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Schulartübergreifender Ausflug ins Freilichtmuseum Massing PDF Drucken E-Mail

Ausflug der Klassen 5c und 5e des Gymnasiums sowie der Klasse 3c der Grundschule Altstadt
ins Freilichtmuseum Massing

Als Abschluss des Projekts „Leben früher – Leben heute“ unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c und 5e in Begleitung der Lehrkräfte Elisabeth Rembeck und Johanna Zuchs einen Ausflug ins Freilichtmuseum nach Massing, um sich dort auf eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit zu begeben. Mit von der Partie war außerdem die Klasse 3c der Grundschule Altstadt mit ihrer Klassenlehrerin Maren Schauer. Durch den Einsatz der Grundschullehrerin Frau Schauer am Gymnasium, die im Schuljahr 2009/10 gemeinsam mit ihrer Gymnasialkollegin Elisabeth Rembeck für den Deutschunterricht in der Klasse 5c verantwortlich zeichnete, hatte sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt, die im Schuljahresverlauf bereits zur Durchführung einiger schulübergreifender Projekte geführt hatte. Nachdem man durch die Beschäftigung mit der Lektüre Toni Goldwascher von Josef Einwanger in die Nachkriegszeit der frühen 50er Jahre eingetaucht war, bot das Freilichtmuseum Massing die idealen Voraussetzungen, die Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit zu vertiefen und gleichzeitig einen Teil der Originalschauplätze, an denen der Film zum Buch gedreht wurde, in Augenschein zu nehmen. Neben einer Führung durch das weitläufige Areal mit den original und jeweils zeitgetreu wieder aufgebauten Bauernhöfen aus verschiedenen Regionen Bayerns stand außerdem eine Kräuterwanderung auf dem Programm, die Einblick in die vielfältigen Verwendungsweisen der Pflanzen für Mensch und Tier bot. Eine Museumsralley, bei der es galt, Fragebögen zu den Exponaten des Museums zu beantworten, wurde von allen Teilnehmern mit Bravour gemeistert. Beeindruckend war hierbei vor allem, wie verantwortungsvoll die Fünftklässler die jüngeren Grundschüler unter ihre Fittiche nahmen und wie reibungslos die Teamarbeit zwischen „Groß und Klein“ funktionierte. Langfristig wäre zu wünschen, dass sich diese Tutorentätigkeit fortsetzt und der eine oder andere Grundschüler auf diese Weise Unterstützung beim Übertritt ans Gymnasium erfährt.

OStRin Elisabeth Rembeck, Lin Maren Schauer, OStRin Johanna Zuchs

 
Konzentrations- und Vernichtungslager PDF Drucken E-Mail

Allgemein:Konzentrations- und Vernichtungslager

 

Konzentrations-, Sonder- und Verwaltungslager im heutigen Deutschland

Konzentrationslager

Informationen zu:

Bergen, Buchenwald, Dachau, Dora-Mittelbau, Flossenbürg,
Neuengamme, Ravensbrück, Sachsenhausen

Konzentrationslager     Sonderlager     Hauptverwaltungslager

 

Vernichtungslager im heutigen Polen

 

Vernichtungslager

Informationen zu Auschwitz

 Allgemein:

 Definition
Konzentrationslager

 

Definition
Vernichtungslager
 

 

 
Wo Juden heute leben PDF Drucken E-Mail

Wo Juden heute leben

Die Völkerwanderung

In aller Welt leben heute mehr als 13 Millionen Juden 41 % aller Juden wohnen im Staate Israel. Während einer Diaspora schrumpfte das Judentum um 100.000 Menschen.
Insgesamt leben heute 13,155 Millionen Juden in aller Welt. Im Vergleich zu 2006 ist die jüdische Bevölkerung im Jahr 2007 um 60.000 Menschen angestiegen.

Gibt es heute immer noch Judenverfolgung?

Im Laufe der Geschichte wurden die Ursachen des Holocaust oft verfälscht oder relativiert. Leider besteht damit die Leugnung des Holocausts immer noch beständig fort.
Ein immer noch vorhandener sekundärer Antisemitismus macht weiterhin die Juden für die Belastungen durch die Holocaustdebatte verantwortlich. Die Forschungseinrichtung und der Begriff „Sekundärer Antisemitismus“ sind jedoch sowohl inhaltlich als auch wissenschaftlich stark umstritten.
In Verbindung mit der Nahostpolitik, den Folgen des Irakkrieges und des Erstarkens des Islamismus nimmt Israelpolitik oft judenfeindliche Züge an. Deshalb wird manche Kritik an Israels Politik auf antisemitische Motive zurückgeführt, was oft kontrovers beurteilt wird.
Vor allem in Deutschland und Frankreich wird ein Schulterschluss von rechten und linken Antizionisten und Israelkritikern beobachtet. Dabei werden oft umstrittene Aspekte der israelischen Siedlungs-, Militär- und Sicherheitspolitik mit dem Dritten Reich und der DDR verglichen.

Antiamerikanismus, Antikapitalismus, Antikolonialismus und neue Weltverschwörungstheorien werden mit alten antisemitischen Klischees verbunden.

Es gibt immer mehr rechtsextreme Gewalt und rechtspopulistische Parteien, die immer mehr Präsenz in Landtagen und in der Öffentlichkeit gewinnen. Doch der Kriegsjahrgang und die Jahrgänge vor dem 2. Weltkrieg wollen einen Schlussstrich unter dem Thema Holocaust gezogen wissen. Doch langsam sterben alle Zeitzeugen des Holocaust aus, so dass ihre persönlichen Erlebnisse der Öffentlichkeit nicht mehr preisgegeben werden.

Islamistische Judenfeindlichkeit

Judenfeindschaft und Antizionismus; die in vom Islam geprägten Ländern herrschen, übernehmen seit 1918 ebenfalls Elemente des europäischen Antisemitismus. Man spricht von „arabischem“ und islamischem Antikapitalismus“.
Islamische-palästinensische Gruppen wie die Hamas, die Anfang des neuen Jahrhunderts immer mehr Bedeutung gewannen, betreiben offene Judenfeindlichkeit.

 

Quellen: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Die-Voelkerwanderung-article286000.html
  http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus#Antisemitismus

 

         

 
Vernichtungslager Auschwitz PDF Drucken E-Mail

Vernichtungslager Auschwitz

Fakten:

  • Größtes Vernichtungslager Deutschlands
  • 1941 erbaut
  • Name „Auschwitz“ wurde zum Symbol für Holocaust

→ 1,1 Millionen Menschen wurden ermordet, darunter 1 Million Juden

  • 900.000 wurden gleich nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet
  • 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlung, medizinische Versuche ermordet

→ Herkunftsländer der Ermordeten: Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Polen...

  • befindet sich in Südpolen bei Auschwitz (pol. Oswiecim)

Interessengebiet_http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Interessengebiet_KZ_Auschwitz.svg&filetimestamp=20081206152644Entstehung:

  • 1941 von Rudolf Höß
  • von Häftlingen des KZs Auschwitz 1 gebaut
  • Aufgebaut:
    • Barackenlager
    • Elektrozaun
    • Drahtzaun
    • Wachtürme

Lagertypen:

  • Männerlager
  • Quarantänelager
  • Frauenlager (seit 16.08.1942)
  • Häftlingskrankenbau
  • Effektenlager
  • Zigeunerlager
  • Familienlager
  • Lager „ Mexiko“
  • Lager für ungarische Juden

Wer und Wie die Menschen um ihr Leben kamen:

  • Ungarische Juden
  • Zigeuner und Zigeunermischlinge
  • Todesmärsche
  • Zwangsarbeit

Selektion an der Rampe direkt nach der Ankunft. Die nicht Arbeitsfähigen wurden ohne Registrierung vergast; Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Auschwiz_Selektion.jpg&filetimestamp=20080223032908 Selektion und Vergasung:

  • Häftlinge kamen im Lager an.
  • Nach der Registrierung wurden die nicht Arbeitsfähigen vergast.
  • Medizinische Experimente wurden mit den Häftlingen gemacht.

Todeszahlen:

  • Zwischen 1940 – 1945: 1,1 Mio. Juden, 140.000 Polen, 20.000 Sinti, 10.000 sowjetische Kriegsgefangene
  • Insgesamt 400.000 Häftlinge waren registriert
  • 900.000 Nichtregistrierte → ermordet
  • Obergrenze der Opfer in Auschwitz: 1,5 Mio. Menschen

Lagergliederung:

Lageplan_KZ AUSCHWITZ-BIRKENAU; Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:AUSCHWITZ-BIRKENAU.png&filetimestamp=20090406121202

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz-Birkenau

 

 

 
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